Echoing Intelligence

Jury

Die Fachjury für das Residenzprogramm „Echoing Intelligence – Residenzen für KI und Kunst“ bringt Perspektiven aus künstlerischer Praxis, Technologie, Wissenschaft, Vermittlung und institutioneller Arbeit zusammen. Sie bewertet die eingereichten Vorhaben nach künstlerischer Qualität, Relevanz der Auseinandersetzung mit KI, Innovations- und Erkenntnispotenzial sowie der Umsetzbarkeit im Rahmen der Residenzen.

Mitglieder der Fachjury

  • Portrait von Jana Kerima Stolzer

    Jana Kerima Stolzer

    Jana Kerima Stolzer realisiert meist gemeinsam mit Lex Rütten bühnenhafte Installationen und Performances, die Feedbacksysteme zwischen Natur und Technologie auf und mit der Erde untersuchen. Die Wechselwirkung zwischen Umgebung und Lebewesen bezieht die Künstlerin nicht nur auf den Menschen, sondern gleichermaßen auf Flora und Fauna.

    Ihre künstlerische Forschung verbindet faktische Recherche, Geschichtensammeln und Science Fiction. Nach ihrem Bachelor in Fotografie an der Folkwang Universität der Künste studierte sie Freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Sie war kuratorische Assistenz bei Urbane Künste Ruhr, Fellow an der Akademie für Theater und Digitalität und ist seit 2025 Teil der DFG-Forschungsgruppe „Infrastruktur: Ästhetik und Versorgung“ an der Ruhr-Universität Bochum.

  • Portrait von Fernanda Ortiz
    Foto: Anja Beutler

    Fernanda Ortiz

    Fernanda Ortiz (sie/ihr) ist freischaffende Choreografin, Tänzerin und Tanzvermittlerin. Sie arbeitet in Deutschland und international.

    Als PoC-Künstlerin mit indigener Biografie kreiert sie multimediale und partizipative Choreografien aus einer intersektionalen und machtkritischen Perspektive. Im Mittelpunkt ihres Interesses steht der Tanz als Quelle der Transformation. Ihre Arbeitsweise ist prozessorientiert, relational und transdisziplinär — zwischen Bühne, Museum, öffentlichen und digitalen Räumen sowie partizipativer Praxis. Ihre Arbeiten waren u. a. bei re:publica, documenta fifteen und Kampnagel zu sehen und touren international.

  • Portrait von Patrick Blümel
    Foto: Daniel Angermann

    Patrick Blümel

    Patrick Blümel (*1979 in Duisburg) arbeitet als Kunsthistoriker an der Schnittstelle von digitalen und analogen Bildwelten. Als Kurator am Max Ernst Museum Brühl des LVR hat er in zahlreichen Ausstellungen Medienkunst in größere kunsthistorische und gesellschaftliche Zusammenhänge gestellt.

    Als Leiter des medienwerk.nrw, dem Netzwerk für Medienkunst und digitale Kultur in Nordrhein-Westfalen, beschäftigt er sich insbesondere mit der Medienkunstszene NRWs und ihrer Reaktion auf gesellschaftliche Brüche, technologische Umwälzungen und tiefgreifende Transformationen unserer Wirklichkeit.

  • Portrait von Lasse Scherffig

    Lasse Scherffig

    Lasse Scherffig arbeitet zwischen Forschung, Kunst und Gestaltung zum Verhältnis von Technologie und Gesellschaft. Er studierte Kognitionswissenschaft und Informatik und promovierte an der Kunsthochschule für Medien Köln.

    Als Professor für Interaction Design lehrt er an der Köln International School of Design der TH Köln. Zuvor war er Leiter des Fachbereichs Kunst und Technologie am San Francisco Art Institute und lehrte an der Bauhaus-Universität Weimar.

  • Portrait von Aristotelis Hadjakos

    Aristotelis Hadjakos

    Aristotelis Hadjakos studierte Informatik an der Technischen Universität Darmstadt sowie Klavierpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Nach seiner Promotion im Fach Informatik war er als Postdoc im Telecooperation Lab an der Technischen Universität Darmstadt tätig.

    2013 wurde er als Professor für Musikinformatik an die Hochschule für Musik Detmold berufen. Seit 2020 ist er Prorektor für Wissenschaft und Digitalisierung. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Musik und Informatik mit einem Schwerpunkt auf musikalischer Mensch-Maschine-Interaktion. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Digital Humanities, digitale Partituren sowie be-greifbare Musikinterfaces (Tangible Music Interfaces).

  • Portrait von Sabine Sachweh

    Sabine Sachweh

    Prof. Dr. Sabine Sachweh ist Professorin für Angewandte Softwaretechnik an der Fachhochschule Dortmund und Sprecherin des Instituts für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL), das sie seit 2016 mit aufgebaut hat.

    Ihre Arbeit verbindet Informatik mit gesellschaftlichen Aspekten. Sie befasst sich mit der Erarbeitung und Gestaltung komplexer Softwaresysteme im Kontext von Souveränität, EU-Konformität und der Wechselwirkung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Ihr Interesse gilt außerdem der Digitalen Transformation mit besonderem Fokus auf Bildungsfragen. Sie war Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung und wirkte in Beiräten des Bundes zu Digitalisierung und Bildung mit.

  • Portrait von Qianxun Chen
    Foto: Katja Goljat

    Qianxun Chen

    Qianxun Chen ist Medienkünstlerin, Dozentin und Forscherin.

    Ihre Arbeiten thematisieren die nicht-menschlichen Perspektiven der Sprache und die Poetik des Nicht-Menschlichen durch einen alternativen Einsatz von Technologie. Ihre aktuellen Interessen gelten wachsenden Wörtern und generativer Poetik, die sich in Materialität ausdrückt. Derzeit lehrt sie im Studiengang Digitale Medien an der Leuphana Universität Lüneburg.

  • Portrait von Sofia Mellino

    Sofia Mellino

    Sofia Mellino ist eine mehrfach preisgekrönte Medienkünstlerin, Gründerin der SyncPhonia UG, Mentorin und Forscherin. 2019 zog sie von Buenos Aires, Argentinien, in ihre Wahlheimat Essen und macht seitdem das Ruhrgebiet international als Zentrum für innovative immersive Medienkunst sichtbar.

    Als Spezialistin für audiovisuelle Postproduktion und deren Anwendung im Fulldome-Format sowie im Video Mapping entwickelt sie Werke, die sich durch einen unverwechselbaren Bearbeitungsstil auszeichnen. Sofia versteht sich als Brücke zwischen dem Globalen Süden und der Europäischen Union. Als Initiatorin des internationalen Netzwerks „The Rebels of Fulldome“ und Vertreterin der Initiative Women working with Video Mapping and Light Art setzt sie sich für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung in der immersiven Kunstszene ein.